Foto: Jean-Pierre Dalbéra / Wikimedia Commons (CC BY 2.0)
Der Eintritt ist frei
Der Park, für alle offen
Das Schönste an der Villa Torlonia ist, dass sie ohne Ticket beginnt. Seit 1978 ist sie ein öffentlicher Park, täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang geöffnet: Man tritt durch das Tor an der Via Nomentana 70 ein und steht in einem der szenischsten historischen Gärten Roms, fern vom Trubel des Zentrums.
Es war der Landsitz der Familie Torlonia, Bankiers, die im 19. Jahrhundert daraus einen englischen Landschaftspark voller Capricci machten: baumbestandene Alleen, jahrhundertealte Pinien, ein Obelisk, künstliche Ruinen, ein maurisches Gewächshaus, zwischen den Hecken verborgene Pavillons. Heute ist es der richtige Ort für einen gemächlichen Spaziergang, ein Buch auf einer Bank oder eine Pause, bevor man zum Hotel zurückkehrt.
Es ist eine Sehenswürdigkeit, die Sie nichts kostet und die schon für sich den Umweg einer Viertelstunde wert ist. Wenn Sie dann bereit sind, genügt es, eines der Gebäude zu betreten, um die Stimmung völlig zu wechseln.