Der Lilium-Guide

Sehenswertes nahe Porta Pia

Das Viertel, die Monumente, die Geheimnisse — alles zu Fuß vom Hotel

Das Hotel liegt in der Via Venti Settembre 58/A — buchstäblich ein paar Schritte von Porta Pia. Das bedeutet: Sie haben Zugang zu einem der reichhaltigsten und am wenigsten überfüllten Viertel Roms, das sich fast vollständig zu Fuß erkunden lässt, ohne ein Verkehrsmittel zu brauchen.

Porta Pia, Michelangelos letztes Architekturwerk, Rom

Am Ende unserer Straße

Porta Pia und die Via XX Settembre

Porta Pia ist Michelangelos letztes Architekturwerk: um 1561 von Papst Pius IV. in Auftrag gegeben, blieb das Tor beim Tod des Meisters unvollendet und wurde von anderen Architekten fertiggestellt. Doch der 20. September 1870 hat Porta Pia endgültig in die Geschichte eingeschrieben: Der Mauerbruch — die Öffnung, die die Artillerie der Königlich Italienischen Armee in die Aurelianische Mauer schlug — markierte die Einnahme Roms und den Abschluss der Einigung Italiens.

Direkt an das Tor angrenzend bewahrt das Historische Museum der Bersaglieri Exponate, Uniformen, Fahnen und Dokumente dieses Truppenkörpers — 1836 gegründet und Hauptakteur des Angriffs von 1870. Der Eintritt ist frei, die Säle fast immer menschenleer: einer jener Orte, die Touristen selten finden, für die sich aber eine halbe Stunde lohnt.

Die Via Venti Settembre ist die umbertinische Prachtstraße schlechthin: In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erbaut, um die Ministerien des neuen italienischen Staates aufzunehmen, ist sie gesäumt von eklektischen Palazzi der Jahrhundertwende, die dieselbe Jugendstilsprache sprechen wie das Hotel. Schauen Sie sich die Toreinfahrten, die Gesimse und die schmiedeeisernen Details an: Dieses Gesicht zeigt Rom selten denen, die nur im historischen Zentrum verweilen.

Wenige Gehminuten entfernt

Bernini und der Moses aus Stein

Die Basilika Santa Maria della Vittoria in der Via XX Settembre ist eine der meistbesuchten Kirchen Roms, dank Gian Lorenzo Berninis Verzückung der heiligen Teresa (1652) in der Cornaro-Kapelle. Die Skulptur gilt als absolutes Meisterwerk des Barock: Teresa von Ávila in mystischer Ekstase, Marmor verwandelt in Licht und Bewegung. Freier Eintritt; weniger als zehn Gehminuten vom Hotel entfernt.

Etwas weiter, auf der Piazza San Bernardo, ist der Acqua-Felice-Brunnen — volkstümlich Moses-Brunnen genannt — der erste große Monumentalbrunnen des modernen Roms, 1587 von Papst Sixtus V. in Auftrag gegeben, um die Ankunft des Acqua-Felice-Aquädukts zu feiern. Die Moses-Figur, von Prospero Bresciano gemeißelt, wurde damals heftig kritisiert: Die Römer fanden sie disproportioniert im Vergleich zu Michelangelos Vorlage. Heute ist sie schlicht schön — und fast immer ohne Menschenmenge.

Michelangelo, noch einmal

Diokletiansthermen und Santa Maria degli Angeli

Die Diokletiansthermen — die größten öffentlichen Thermen der römischen Antike, zwischen 298 und 306 n. Chr. für über dreitausend Badende erbaut — liegen ein paar Gehminuten in Richtung Termini, auf der Piazza della Repubblica. Ein Teil des Komplexes beherbergt heute das Museo Nazionale Romano mit außergewöhnlichen epigraphischen und skulpturalen Sammlungen.

Das Juwel aber ist die Basilika Santa Maria degli Angeli e dei Martiri: Michelangelo verwandelte 1563 das Frigidarium der Thermen in eine Kirche und bewahrte dabei die gigantischen originalen römischen Gewölbe. Das Innere ist eines der eindrucksvollsten Roms, und die Sonnenuhr aus dem 18. Jahrhundert, die das gesamte Hauptschiff auf dem Boden durchzieht, ist kaum zu vergessen. Freier Eintritt.

Der Bahnhof Termini liegt in kurzem Fußmarsch — praktisch für Bahnanreisende oder für alle, die schnell das Kolosseum, den Vatikan oder den Flughafenshuttle erreichen möchten.

Der Viertel-Spaziergang

Villa Torlonia und die Via Nomentana

Kurzer Spaziergang

Villa Torlonia

Mussolinis Wohnsitz von 1925 bis 1943, heute kostenloser öffentlicher Park, den ganzen Tag geöffnet. Drei Museen im Grünen: das Casino Nobile, das Casino dei Principi und die Casina delle Civette — letztere bekannt für ihre Jugendstil-Glasfenster, einige der schönsten Art-Nouveau-Beispiele Roms. Parkeintritt frei; Museen zu ermäßigtem Preis.

Via Nomentana

Sant'Agnese fuori le Mura

Die Basilika Sant'Agnese fuori le Mura bewahrt eines der schönsten frühchristlichen Apsis-Mosaiken Roms aus dem 7. Jahrhundert. Daneben ist das Mausoleum der Heiligen Konstanze (4. Jh. n. Chr.) eines der besterhaltenen spätantiken Bauwerke der Welt: Die Gewölbemosaiken des Umgangs sind von außerordentlicher Qualität — Weinleseszenen, Pfauen, Alltagsszenen in Gold und farbigen Tesserae. Eintritt kostenpflichtig.

Viertel Salario

MACRO — Zeitgenössische Kunst

Das Museum für zeitgenössische Kunst Roms befindet sich in der Via Nizza im Viertel Salario, wenige Minuten von der Villa Torlonia entfernt. Wechselausstellungen italienischer und internationaler Künstler mit häufig wechselndem Programm. Das Museumsgebäude von Odile Decq (2010) ist selbst ein Kunstwerk. Öffnungszeiten und Eintrittspreise auf der Website prüfen.

Zu Fuß ins Zentrum

Vom Viertel ins Herz Roms

ca. 20 Min.·Eben

Zum Trevi-Brunnen und dem Quirinal

Von Porta Pia geht es die Via delle Quattro Fontane hinunter — mit dem berühmten spätmanieristischen Kreuzungsplatz der vier Eckbrunnen und dem perspektivischen Blick auf drei römische Obelisken. In wenigen Minuten erreicht man den Quirinal (Amtssitz des Staatspräsidenten, an bestimmten Tagen mit Parkeintritt) und weiter den Trevi-Brunnen. Eine geschichtsträchtige Route, fast ohne Steigungen.

ca. 15–20 Min.·Via Nazionale

Zur Piazza Venezia und dem Kapitol

Die Via Nazionale verbindet Termini direkt und eben mit dem historischen Zentrum. Über die Piazza della Repubblica und die Basilika Santa Maria degli Angeli gelangt man zum Altare della Patria, zum Kapitol und zu den Kaiserforen. Die Route führt auch am Palazzo delle Esposizioni vorbei — ein erstklassiger Ausstellungsort mit jährlichem Kulturprogramm auf hohem Niveau.

Ihr Ausgangspunkt

Das Lilium als Basis

In der Via Venti Settembre zu wohnen bedeutet, all das zu Fuß vor der Tür zu haben — ohne U-Bahn oder Taxi für die ersten Sehenswürdigkeiten des Tages. Porta Pia ist direkt vor dem Hotel. Santa Maria della Vittoria ist zehn Gehminuten entfernt. Die Villa Torlonia, ein gemütlicher Spaziergang. Die Diokletiansthermen, in unter einer Viertelstunde.

Und wenn Sie weiter möchten — Kolosseum, Vatikan, Trastevere — bleibt die Lage strategisch günstig: Termini liegt in der Nähe, die Via Nazionale ist zu Fuß erreichbar, und das Hotel kann auf Wunsch Transfers und Privatführungen organisieren.

Wenn Sie die Zimmer des Lilium vor der Buchung erkunden möchten, finden Sie alle Kategorien — vom Economy-Einzelzimmer bis zum Wisteria-Zimmer — in der entsprechenden Sektion. Oder buchen Sie direkt: den besten Garantiepreis finden Sie immer auf unserer Website.

Empfangshalle des Lilium Boutique Hotel — Jugendstil-Eleganz im Herzen Roms

Häufig gestellte Fragen

Fragen zu Porta Pia und Umgebung

Was gibt es nahe Porta Pia in Rom zu sehen?

Nahe Porta Pia finden sich einige der außergewöhnlichsten und am wenigsten überlaufenen Sehenswürdigkeiten Roms: die Basilika Santa Maria della Vittoria mit Berninis Verzückung der heiligen Teresa, der Moses-Brunnen (Acqua Felice), das Historische Museum der Bersaglieri, die Villa Torlonia mit der Casina delle Civette im Jugendstil sowie die Diokletiansthermen mit der von Michelangelo gestalteten Basilika Santa Maria degli Angeli. Entlang der Via Nomentana: die Basilika Sant'Agnese fuori le Mura und das Mausoleum der Heiligen Konstanze mit frühchristlichen Mosaiken aus dem 4.–7. Jahrhundert.

Liegt Porta Pia nahe dem Zentrum von Rom?

Porta Pia liegt im nordöstlichen Quadranten der Altstadt Roms, etwa zwanzig Gehminuten vom Trevi-Brunnen und dem Quirinal entfernt. Von der Via XX Settembre aus erreicht man die Piazza della Repubblica in wenigen Minuten und kann von dort über die Via Nazionale zu Fuß ins historische Zentrum gelangen. Die U-Bahnstation Repubblica (Linie A) ist ein kurzer Fußweg entfernt.

Wer hat Porta Pia entworfen?

Porta Pia wurde von Michelangelo Buonarroti im Auftrag von Papst Pius IV. entworfen, um 1561. Es ist das letzte Architekturwerk des Künstlers, das bei seinem Tod 1564 unvollendet blieb. Das Tor ist auch deshalb berühmt, weil am 20. September 1870 durch den Mauerbruch in der Aurelianischen Mauer in der Nähe die Truppen der Königlich Italienischen Armee in Rom einmarschierten und die Einigung Italiens vollendeten.

Ihr Ausgangspunkt

Porta Pia, vor Ihrer Tür

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